Konzerttätigkeit
Konzerttätigkeit
Seine Konzertkarriere, die während seines Studiums in Krakau begann, setzte er in München fort, um sein Studium zu finanzieren. Von 1980 bis 1986 war K. Dawidek Mitglied zahlreicher Kammerensembles. 1987 gründete er sein eigenes Ensemble „Ensemble Zephyros“ mit Flöte, Oboe, Fagott und Klavier/Cembalo, das eine vielfältige und intensive Konzerttätigkeit in ganz Deutschland entwickelte. Von 2001 bis 2010 war er Mitglied des Ensembles „New European Winds“ mit Sitz in Zürich.
Von 1985 bis 2020 unternahm K. Dawidek zahlreiche Konzerttourneen durch Deutschland sowie nach Italien, Frankreich, Polen, Finnland, Luxemburg, in die Schweiz, die Russische Föderation, Irland, Großbritannien und die Ukraine. Sein umfangreiches Repertoire (70 Konzertprogramme) umfasst Werke für Klavier, Orgel, Harfe und Cembalo sowie für verschiedene Kammerensembles. Er trat mit zahlreichen Kammerorchestern auf, darunter „Archi da Camera“ in Warschau, „Leopoldinum“ in Breslau, das Schlesische Kammerorchester und das Münchner Kammerorchester.
Als Solist trat er mit Sinfonieorchestern unter der Leitung namhaften Dirigenten auf:
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden / Ulf Schirmer / B.A. Zimmermann - Oboenkonzert
Nederland Radio Kamerorkest / Peter Eötvös, / W. Szalonek – „Hautbois mon amour” Uraufführung
Schlesische Philharmonie / Miroslaw Błaszczyk / A. Glinkowski – „Venezian Concerto“
Philharmonie Breslau / Marek Pijarowski / R. Strauss - Oboenkonzert
Sound Factory Breslau / Robert Kurdybacha / W. Lutoslawski – Konzert für Oboe und Harfe
St. Petersburg Philharmonie / Vladimir Altschuler – K. Penderecki – „Capriccio per oboe e 12 archi“
Neue Musik
Konzerte und Uraufführungen fanden bei Festivals für zeitgenössische Musik in Berlin (Dmitri Schostakowitsch Musiktage), Frankfurt (Alte Oper), Moskau (P. Tschaikowsky-Konservatorium), St. Petersburg (Sound Ways), London (St. John’s, Smith Square), Belfast (Belfast Sonorietes) und Manchester (RNCM) statt. In Polen trat er in Warschau (Warschauer Herbst), Krakau (Krakauer Komponisten-Musiktage), Breslau (Festival für polnische zeitgenössische Musik) und Kattowitz (Ars Kameralis, Schlesische Komponisten-Musiktage) auf.
Zahlreiche Komponisten haben Werke für K. Dawidek geschrieben: W. Szalonek (Berlin), F. Vacchi (Mailand), A. Radvilovich (St. Petersburg). C. Humphries und D. Braid(London), C. Staude (Frankfurt)und in Polen: M. Stachowski, K. Moszumańska-Nazar, A. Zawadzka-Gołosz, E. Sielicki, M. Husar und K. Pyzik.
Tonaufnahmen
Aufnahmen, Sendungen, Interviews sind bei folgenden Radio- und Fernsehsendern erschienen:
Südfunk Stuttgart, Bayerisches Fernsehen, Sender Freies Berlin, Deutschlandfunk Köln, Deutsche Welle Berlin, Mitteldeutscher Rundfunk Leipzig, Radio France Paris, Polnisches Radio Warschau, Krakau, Kattowitz und Breslau, Polnisches Fernsehen, Schweizer Radio und Radio „Svoboda“ St. Petersburg.
Polnische Musik
Die Förderung der polnischen Musik für Oboe im Ausland spielt im Schaffen von K. Dawidek eine besondere Rolle. Wo immer möglich, werden polnische Werke auf Festivals und in Zentren für zeitgenössische Musik aufgeführt. Das Programm „Anthologie zeitgenössischer polnischer Musik für Oboe solo“ findet großen Anklang beim Publikum. K. Dawidek’ Interpretationen wurden vom Polnischen Rundfunk und Fernsehen sowie DUX Recording auf Tonträgern aufgenommen, darunter Werke für Oboe und Orchester von W. Szalonek, A. Glinkowski, M. Husar und A. Zawadzka-Gołosz sowie W. Lutosławski und K. Penderecki.
_________________________________________________________________________________
Fundation Oboe Art
Information
Die Fundation Oboe Art wurde 2005 vom Oboisten Kazimierz Dawidek gegründet. Seine Aktivitäten zielten darauf ab, die Europäische Schule in Polen bekannt zu machen. Derzeit hat die Stiftung ihren Sitz in Krakau. Hier werden Projekte zur Erreichung ihrer satzungsgemäßen Ziele durchgeführt. Diese Ziele umfassen die weit gefasste Popularisierung des Instruments Oboe sowie Bildungs-, Konzert-, pädagogische und publizistische Aktivitäten.
Aufgrund der Pandemie im Jahr 2020 verlor die Stiftung Fördermöglichkeiten aus ihren bisherigen Geschäftsaktivitäten. Derzeit werden ausschließlich Projekte ohne finanziellen Aufwand umgesetzt, darunter Audioaufnahmen und die Veröffentlichung einer universellen Methode zum Erlernen des Oboen Spiels.
Stiftungsziele
1. Verbreitung des Oboen Spiels durch Musikkurse, Konzerte, Tonaufnahmen und Bildungsaktivitäten.
2. Unterstützung der Aktivitäten der Europäischen Oboen Schule.
3. Vereinheitlichung und Synthese von Lernsystemen.
4. Entwicklung einer universellen Methodik basierend auf verschiedenen nationalen Schulen.
5. Aufführung und Verbreitung zeitgenössischer Oboen Literatur.
6. Organisation von Meisterkursen und Wettbewerben.
7. Publikationstätigkeit.
8. Förderung von allgemeinen Bildungsaktivitäten im Bereich Musik.
Die Stiftung verfolgt ihre Ziele durch
1. Organisation von Konzerten, Musikveranstaltungen, Workshops und Musikkursen.
2. Finanzierung der Aktivitäten der Europäischen Oboen Schule.
3. Förderung der Aktivitäten von Solisten und Kammerensembles, die Werke mit Oboe aufführen.
4. Unterstützung von Komponisten, die für Oboe schreiben.
5. Edition von Tonträgern mit Werken, die für oder mit Oboe komponiert wurden.
6. Verleihung des Preises der Europäischen Oboen Schule und der Ehrenmitgliedschaft an Schöpfer
oder herausragende Förderer der Oboen Musik.
7. Durchführung von Publikations-, Bildungs- und journalistischen Aktivitäten.
